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Karlsruhe/Stuttgart

Südwesten wird das Gas knapp

Weniger Gas aus Russland sorgt derzeit für eine angespannte Situation bei der Energieversorgung im Südwesten.

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dpa

Karlsruhe/Stuttgart. Allerdings sei die Lage «stabil» und habe sich sogar ein wenig entspannt, sagte am Mittwoch Marc Pudlatz von der Gasversorgung Süddeutschland in Stuttgart. Die Nachfrage sei angesichts anhaltender Minusgrade aber drastisch gestiegen; gleichzeitig komme weniger Gas aus Russland etwa am Importpunkt Waidhaus in Bayern an. Zahlen konnte Pudlatz nicht nennen. In Deutschland gibt es etwa zehn Importpunkte, an denen das Gas aus Russland anlandet.

An Importpunkten im Norden Deutschlands sei die Gasmenge von russischer Seite nicht gedrosselt worden. «Momentan ist das also ein regionales Problem, speziell im Südwesten», sagte Pudlatz. Warum Russland gerade an den südlichen Importpunkten gedrosselt habe, «darüber haben wir keine Informationen», sagte der GVS-Sprecher. Privatverbraucher seien gesetzlich geschützt und daher von Gasengpässen nicht betroffen.

Wegen des Gasengpasses sei seit vergangenen Freitag Block IV des Karlsruher EnBW-Kraftwerks RDK vom Netz, sagte Maria Dehmer von der EnBW Kraftwerk GmbH und bestätigte damit einen Bericht der «Suttgarter Nachrichten». Wann das Kraftwerk seinen Betrieb wieder aufnehme, sei noch nicht klar.

08.02.2012 - 14:04 Uhr | geändert: 08.02.2012 - 14:40 Uhr

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