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Beste Stimmung beim Geburtstagsfest

Ergenzinger Fleckahuper feierten 25-jähriges Bestehen

Im propenvollen Adolph-Kolping-Saal feierten die „Fleckahuper“ der Ergenzinger Narrenzunft am Samstagabend mit einem stimmungsvollen Programm ihr 25-jähriges Bestehen und zeigten dabei, wie sehr sie die Ergenzinger Fasnet bereichern.

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Karl Ruoff
Ordentlich krachen ließen es am Samstagabend nicht nur die Fleckahuper selbst; es kamen auch ... Ordentlich krachen ließen es am Samstagabend nicht nur die Fleckahuper selbst; es kamen auch befreundete Lumpenkapellen, wie hier die „Beschdenger Baizakrageler“ aus Börstingen, mit einem musikalischen Geburtstagsgruß vorbei.Bild: Groebe

Ergenzingen .Was wäre die Ergenzinger Fasnet und insbesondere die Zunft ohne ihre Fleckahuper. Es würde dem närrischen Treiben in „Klein-Paris“ viel fehlen, denn die 35 Musiker/innen geben vor allem über die närrischen Tage den Ton an und sorgen für die richtige Stimmung.

Ihr 25-jähriges Bestehen feierten sie nun im kleineren „familiären Kreis“ – mit vielen Zunftmitgliedern und zwei befreundeten, auswärtigen Lumpenkapellen: den Weitinger „Tigers“ und den „Beschdengar Baizakrageler“. Die „Fleckahuper“ hatten für diesen Abend ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm mit viel Musik und humorvoll-närrischen Vorträgen zusammengestellt.

Zunächst begrüßte Fleckahuper-Chef Timo Renz in heiter-launiger Weise die Narrenschar. Dank der 23 Gründungsmitglieder könne die Kapelle nun ihr 25-jähriges Jubiläum feiern und sei auch heute noch ohne Nachwuchssorgen. Nach ihm übernahm Brauchtumsmeister Manuel Ranft das Mikrofon, um den Abend über durchs Programm zu führen.

Da zogen zunächst die Fleckahuper selbst mit Geschmetter auf die Bühne und sorgten dann eine halbe Stunde lang mit ihrer schwungvollen Musik unter Leitung von Thorsten Renz für eine Bombenstimmung im Saal. Zu Walzermusik wurde geschunkelt, zum schneidigen Takt gingen die Hände in die Höhe und dann erklang aus den vielen Kehlen immer wieder nach dem „Narri Narro“ das typische „Flecka, hup, hup, hup“.

Der erste Auftritt war bei der Feuerwehr

Es zeigte sich, dass es die Fleckahuper verstehen, ihr Publikum in Stimmung zu bringen. Armin Weiß und Klaus Eipper erinnerten in launiger Weise von „Vorständen und Dirigenten“, welche in den 25 Jahren die Kapelle geleitet haben. Dabei kamen auch etliche amüsante Begebenheiten auf den Tisch. Urgestein-Fleckahuper Pico Zwick verriet da etwa als „Huper“ der ersten Stunde unter anderem, dass der erste Auftritt der Kapelle nicht etwa während der Fasnet, sondern beim Festzug der Feuerwehr war. Hinterher beim „löschen“ jedenfalls, erinnerte er sich, sei die Kapelle „dann ganz guat gsei“.

Goldener Orden für sechs Gründungsmitglieder

Timo Renz und Zunftmeisterin Gabi Schall ehrten jene sechs Musiker, die seit der Gründung dabei sind. Den „goldenen Fleckahuperorden“ erhielten Karl Baur, Pico Zwick, Helmut Renz, Willi Seitz, Armin Weiß und Ottmar Ott. Anschließend sorgte die befreundete Lumpenkapelle „Beschdenger Baizakrageler“ aus Börstingen mit ihrer fetzigen Musik für Stimmung. Als Geburtstagsgeschenk brachten sie ein Fass Bier mit.

Die beiden Fleckahuper Willi Stopper und Karl Baur erzählten, verkleidet als „Wilhelmine und Karlene“ von manchen lustigen Vorkommnissen hinter den Kulissen, so auch von einem Besuch in Gols. Danach brachte eine kleine Besetzung der Fleckahuper mit Gesang und Musik das Publikum nochmals in Schwung. Diesen Schwung aufrecht zu erhalten, gab auch die Weitinger Tiger-Band danach ihr Bestes. Zwar war mit deren schmissigem Auftritt das Programm zu Ende, die Veranstaltung jedoch noch lange nicht.

Trotz der kurzen Nacht waren die Fleckahuper am Sonntagmorgen ab 8.30 Uhr schon wieder auf den Beinen. Denn da ging es, zusammen mit den Hästrägern der Zunft vom Marktplatz aus zum „Morgawegga“. Dabei zogen die Narren musizierend und lärmend durch den Flecken und luden die Leute ein, in die Narrenmesse zu kommen. Dort in der Heilig-Geist-Kirche, bei der Pfarrer Klaus Rennemann eine launige, aber inhaltvolle Predigt hielt, bewies eine kleine Besetzung der Fleckahuper, dass sie nicht nur gute Stimmungsmusik machen, sondern auch Choräle und Liedbegleitung kann.

30.01.2012 - 08:30 Uhr

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