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Tübingen

Vor zu viel Streusalz wird gewarnt

Der BUND-Regionalverband beobachtet mit Sorge, dass viele Bürger in diesen Tagen großzügig mit Streusalz um sich werfen, um die Gehwege eisfrei zu halten.

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Deshalb erinnert die Umweltorganisation daran, dass die meisten Städte, so auch Tübingen und Reutlingen, darauf bestehen, dass in aller Regel Sand und Splitt gestreut werden. Auftausalze oder andere umweltschädliche Stoffe dürfen nur „in unbedingt notwendigem Maß“ eingesetzt werden, „wenn die Glätte nicht auf andere zumutbare Weise beseitigt werden kann“.

Hauptgrund für die Einschränkung: Das sich im Boden anreichernde Streusalz schädigt die Wurzeln der Bäume und verhindert damit, dass sie ausreichend Wasser und Nährstoffe aufnehmen können. Außerdem verätzt das Salz die Pfoten von Vierbeinern, schädigt Bodenlebewesen, belastet das Grundwasser und führt zu Korrosionsschäden an Autos und Gebäuden. Der BUND empfiehlt, beim Einkauf nach Streumitteln mit dem „Blauen Engel“ zu fragen. Produkte mit diesem Gütesiegel sind salzfrei.

09.02.2012 - 18:27 Uhr | geändert: 09.02.2012 - 18:28 Uhr

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