Kulturphänomen (31)

Passantenzusammenstoß

Sieht gar nicht so kompliziert aus und es passiert auch nicht viel, aber manchmal kommen sogar ... Es passiert eher selten. Aber häufig genug, um einmal untersucht zu werden – zumal es eines der erklärungsbedürftigsten kulturellen Phänomene darstellt. Die Rede ist vom Zusammenstoß zweier Fußgänger, beziehungsweise vom Beinahe-Zusammenstoß – der Aufprall kann meist noch vermieden oder in eine mit mancherlei Uuups!- Oder Huch! -Ausrufen begleitete, kurze Umarmung umgebogen werden. weiterlesen
08.02.2012

Kuren mit Luise und Utamaro

Zlomkes Wunderkammern vergessener Anwendungen für Körper, Geist und Seele

Die Künstlerin und ihr Schatten in der Kopfkissenprojektion: Dietmute Zlomke vor einigen der 30 ... Eine temporäre „interaktive Installation im Kopfkissenbuch der Wiedervereinigung“ hat Dietmute Zlomke in der Uhlandstraße 5 eingerichtet. Wir waren vor Ort und haben uns umgesehen. weiterlesen
07.02.2012

Tübingen

Kunsthalle Tübingen erinnert an ihre größten Flops

Die Kunsthalle Tübingen blickt mit einer Ausstellung auf einige ihrer größten Besucher-Flops zurück. weiterlesen
07.02.2012

Frau Prosperas süßer Racheverzicht

Shakespeare, ausgebootet und heimgeholt: In Melchingen hatte der „Sturm“ Premiere

Ist das nicht eine wunderbare Sitzparade? Von links Sandro Erbi (Bazi), Körpa-Klauz (Trinka), Gerd ... Tübingen. Shakespeares „Sturm“ – am Lindenhof ist das keine leicht aktualisierte, mit Strichen und mancher Modernisierung versehene Neuübersetzung, vielmehr handelt es sich bei Kathrin Krumbeins Fassung um ein neues Stück, das sich die zeitgemäße Wiedergabe der Shakespeare-Stückessenz zur Aufgabe macht. „Ein Sturm – nach Shakespeare“ wäre präziser gewesen. Aber auch kleinlicher, vorsichtiger. weiterlesen
04.02.2012

Gott und Gender

Dionysos mit Myrzak und Pletner im Tonne-Monospektakel

Der Wahn nimmt seinen Lauf: Ilja Pletner als Dionysos.Bild: Tonne Reutlingen. Das Publikum verteilt der Regisseur strikt nach Geschlecht auf zwei Tribünen, getrennt von einem sparsamen Bühnenbild, das aus einem Laufsteg aus leeren Bierkisten besteht. In den letzten Jahren hat Euripides‘ „Die Bakchen“ als gesellschaftspolitische Zeitdiagnose eine Renaissance auf den europäischen Theaterbühnen erlebt. weiterlesen
03.02.2012

Für Uhlands Nase

Stadtmuseum: Taschentuch als Monatsobjekt

Das Taschentuch aus Ludwig Uhlands Kommode.Bild: Stadtmuseum Als Objekt des Monats Februar stellt das Stadtmuseum ein Stofftaschentuch von Ludwig Uhland (1787-1862) aus. Es ist in der Vitrine neben der Eingangstür des Museums ausgestellt und kann auch von außen betrachtet werden. Eine Urenkelin von Dr. Rudolph Landerer schenkte 2009 dem Stadtmuseum das Stofftaschentuch, das zuvor im Besitz ihres Urgroßvaters war. weiterlesen
02.02.2012

Sturmschäden am Haus der Architektin

Eine neue Fassung von Shakespeares „The Tempest“ hat in Melchingen Premiere

Kathrin Krumbein (Textfassung) und Albrecht Hirche (Regie) an einem probenfreien, windstillen ... Nach „Herzattacken“ und „Viel Lärm um nichts“ ist’s der dritte Shakespeare am Lindenhof. „Der Sturm“ – deutsche Uraufführung war übrigens 1761 im Ländle, in Biberach – bläst allerdings sehr aufgefrischt, wie bei einem Kurzbesuch des Produktionsduos Albrecht Hirche / Kathrin Krumbein im TAGBLATT klar wurde. weiterlesen
31.01.2012

Der beste Sex des Alltags

Das musikalische Potential des Hinterkulissen-LTTs

Die singende Theater-Marketingleiterin Angela Hölzer und ihre Bandkollegen von My Crush. Bild: ... Tübingen.Im LTT-Ensemble gibt es einige in Bands spielende Musiker. Seit Samstag weiß man, dass das auch für die Abteilungen hinter den LTT-Kulissen gilt. Denn das war ihr Abend. weiterlesen
30.01.2012

Bellende Bratsche und Bär

Kammeroper zeigte „Die travestierte Zauberflöte“

Alexander Strauss (vorn im Bild) las die gereimten Verse der Opernparodie auf Mozarts Zauberflöte ... Zu einer amüsanten Opern-Parodie aus dem frühen 19. Jahrhundert auf Mozarts „Zauberflöte“ luden am Samstagabend fünf Künstler der Tübinger Kammeroper. weiterlesen
28.01.2012

Der Schauer süßer Gefahr

Auftakt der Monospektakel-Reihe mit Effi Briest

Chrysi Taoussanis in Karin Epplers Erzähltheater nach Fontanes Effi Briest. Bild: Tonne Reutlingen. Sonnenschein, Teich, Platanen und inmitten des romantischen Idylls Effi, die „Tochter der Luft“, auf der Schaukel. Die Mutter prophezeit eine Musterehe, der Vater besorgt die Einrichtung, die Freundinnen neiden und die frisch Verlobte freut sich kindlich über das Abenteuer: „Freilich, jeder wäre der Richtige…“ Das Monospektakel-Festival des Reutlinger Theaters in der Tonne, das in die zweite Runde geht, folgt dem Konzept „ein/e Darsteller/in in einem Stück“. Und das funktioniert auch mit Theodor Fontanes Effi Briest, wie Regisseurin Karin Eppler und Tonne-Schauspielerin Chrysi Taoussanis zeigen. weiterlesen
27.01.2012

Dramatisch aufgeladen

Spendhaus zeigt Werke von Feininger

Spendhaus-Chef Herbert Eichhorn (links) und Kulturamtsleiter Werner Ströbele vor Lyonel Feiningers ... Mit Lyonel Feininger präsentiert das Kunstmuseum Spendhaus wieder einmal einen ganz großen Namen. Die Ausstellung „Ein Sinnbild höherer Wirklichkeit“ gibt einen Einblick in das reiche druckgrafische Schaffen des Künstlers. weiterlesen
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Martin Scorsese verbeugt sich mit der märchenhaften Geschichte eines Pariser Waisenjungen vor den Altmeistern des Fantasy-Films.

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