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Geigesried füllt sich

Gemeinde will Verkäuflichkeit einiger Bauplätze verbessern

Es tut sich was in den Dußlinger Halbhöhenlagen: Um die letzten großen Grundstücke besser zu vermarkten, hat der Gemeinderat einer Bebauungsplanänderung im Gebiet „Maltschach / Geigesried“ zugestimmt. Und im Lärchenweg will ein Mössinger Bauträger einen Wohnhof bauen.

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Ulrich eisele
Geplanter Wohnhof im Dußlinger Lärchenweg auf dem Höhnisch. Geplanter Wohnhof im Dußlinger Lärchenweg auf dem Höhnisch.

Dußlingen. Ursprünglich sollten im Lärchenweg, zwischen Forchenweg und Buchenstraße, Reihenhäuser in Dreier- und Vierer-Formation entstehen. Doch der Bauträger ging pleite. Nur sieben von 21 Häusern konnten seit 1998 gebaut werden. Die restliche Baufläche blieb brach liegen.

Nun unternimmt die Mössinger KS Bauträger einen neuen Anlauf, um die Grundstücke zu vermarkten. Anders als bei der Vorgänger-Firma sind nun fünf unterschiedlich große Baukörper geplant, die sich zusammen mit den schon vorhandenen Häusern zu einem Hof gruppieren: zwei Dreispänner, ein Doppelhaus, ein Einfamilienhaus und ein Dreifamilienhaus mit neun Garagen und 17 Stellplätzen.

Insbesondere die Frage der Zufahrt zu den Stellplätzen war im Gemeinderat umstritten. Der Platz reiche nicht aus, meinten viele, die Zufahrten seien zu schmal; vermutlich würden viele Bewohner ihre Autos auf der Straße abstellen anstatt im Hof.

Das Baugesuch sei vom Landratsamt geprüft und für genehmigungsfähig erklärt worden, sagte Bürgermeister Thomas Hölsch. Die Überschreitung der Baugrenzen sei auch bei diesem Baugesuch nur geringfügig und betrage nicht mehr als beim ersten Baugesuch vor 13 Jahren. Damals habe der Gemeinderat auch zugestimmt. Die Verkehrsflächen innerhalb des Wohnhofes sollen vom Bauträger privat hergestellt werden. Die Gemeinde wolle weder die Räum- noch die Verkehrssicherungspflicht übernehmen, sagte Hölsch. Der Gemeinderat nahm davon zustimmend Kenntnis.

Kleine Grundstücke, besser zu verkaufen

Zustimmung auch zur geplanten Änderung des Bebauungsplanes „Maltschach/Geigesried“: Zwischen Eschenweg und Robert-Wörner-Straße sowie zwischen Erlenstraße und Pappelweg wird vom alten Bebauungsplan zwingend eine dreigeschossige Bauweise vorgeschrieben. Doch so lassen sich die Grundstücke heute angeblich nicht mehr vermarkten. Deshalb will die Gemeinde die Vorschriften nun so ändern, dass dort auch einzel- oder Doppelhäuser in offener Bauweise möglich sind. Und die Grundstücke sollen verkleinert werden. Sonst habe man keine Chance, die Grundstücke zu verkaufen, sagte Hölsch.

Steinlachburg2 wird abgerissen, Baubeginn bei der Villa
Auch auf der Steinlachburg tut sich was. Um das städtebauliche Nutzungskonzept umzusetzen, wird das Gebäude Nummer 2 abgerissen. Die Bodenplatte bleibt erhalten, um die darunter liegenden Keller der ehemaligen Brauerei Steinlachburg zu schützen.

Verkauft sind mittlerweile alle Wohnungen der alten Wörner-Villa (Nummer 9), der Umbau in ein Luxus-Appartement-Haus kann beginnen. Mitte Dezember, so schätzt Immobilienentwicklerin Christine Streich-Schneider, fangen die Umbauarbeiten an, und in etwa einem Jahr soll der Umbau fertig sein. In der alten Villa sollen sechs komfortable Eigentumswohnungen entstehen.


19.11.2011 - 08:30 Uhr

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