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Für mehr Sicherheit

Weiter Security-Teams in Schönbuchbahn

Betrunkene Fahrgäste, verdreckte Züge, Gewaltprobleme: 2009 beschloss der Zweckverband für die Schönbuchbahn einen Sicherheitsdienst in den Zügen einzusetzen. Aus Sorge um „Sauberkeit und Sicherheit“ musste die Verbandsversammlung den Auftrag für die Security-Teams nun verlängern.

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Dettenhausen / Böblingen. Vor allem an Wochenenden und an Feiertagen sind auch in der Schönbuchbahn „vermehrt Personen mit erhöhtem Aggressionspotenzial und Alkoholspiegel unterwegs“. Der Böblinger Landrat Roland Bernhard fasste jetzt für die Verbandsversammlung der Schönbuchbahn die Einsatzberichte der Sicherheits-Teams nochmal zusammen: Bei rund der Hälfte aller Einsätze müssen die Security-Leute lärmende, störende oder betrunkene Fahrgäste „durch gezielte Maßnahmen“ wie Ticket-Kontrolle, direkte Ansprachen und Verwarnungen oder auch mal mit Verweis aus dem Zug zur Ordnung rufen. Würde man auf den Sicherheitsdienst verzichten, stehe zu befürchten „dass die Zahl der Belästigungen unbeteiligter Fahrgäste wieder deutlich zunimmt“.

Das aber wollen die Manager der Schönbuchbahn verhindern. Als der Sicherheitsdienst im November 2009 eingeführt wurde, hatte die Verbandsversammlung die Ausgaben dafür zunächst auf zwei Jahre befristet. 60 000 Euro waren bereitgestellt worden, um „Sauberkeit und Sicherheit“ durch kontrollierende Ordnungskräfte und zusätzliche Reinigungs-Teams in den Zügen und an den Halterstellen zu verbessern – darunter 20 000 Euro jährlich für die Einsätze der Sicherheits-Leute, die an 100 Tagen im Jahr in den Zügen auf Streife geschickt wurden.

„Der Sicherheitsdienst hat sich bewährt“, fasste Landrat Bernhard zusammen. Damit habe man für die Fahrgäste „akzeptable Qualitätsstandards“ erreicht – nicht nur in den Zügen, sondern auch an den Haltestellen. Die „Vandalismus-Schäden“ seien „deutlich zurückgegangen“. Einstimmig genehmigte die Verbandsversammlung daraufhin die Verlängerung des Einsatzes der Sicherheitskräfte – weiterhin für „maximal 20 000 Euro“ an 100 Tagen im Jahr , aber nun „unbefristet“. mm

16.12.2011 - 08:30 Uhr

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