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Ein Lebensgefühl

Bücher sterben nicht aus!

Es ist Abend, vor dem Einschlafen. Viele Menschen lesen noch ein bisschen in einem Buch, um vom Tagesgeschehen abzuschalten. Oder liegen ganze verregnete und kalte Nachmittage lang schmökernd auf dem Sofa und lesen. Leser/innen versetzen sich in Fantasien, tauchen ein in Traumwelten und entwickeln eine eigene Vorstellung von der Geschichte.

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Artikelbild: Rassismus ist Alltag

Am PC und beim Zocken ist alles vorprogrammiert, man starrt stundenlang auf eine Mattscheibe lässt tausend Einflüsse auf sich wirken. Auch der Fernseher dient meist zur Berieselung, hier endet eine Geschichte nach maximal drei Stunden. Auch der Rechner als Lesequelle taugt meiner Meinung nach relativ wenig: Unsere Augen werden dabei extrem beansprucht. Des Weiteren ist es ziemlich unbequem, so mit dem Laptop auf dem Schoß im Bett oder gar in der Badewanne. Das wiederum wäre lebensgefährlich.

Eine Leseratte Bild: Fotolia / Herby Eine Leseratte Bild: Fotolia / Herby

Auch wenn der technische Fortschritt es heute schon erlaubt, Bücher als E-Books auf dem Rechner zu lesen: Bücher aus Papier funktionieren bei Kerzenlicht und ohne Strom, sind somit für den Offlinebetrieb geeignet. Auch das Stöbern in Buchläden kann unglaublich entspannend und inspirierend sein. Ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten wird auf Dauer unersetzlich bleiben. Und wenn es doch ersetzt werden sollte, wäre das der Untergang der kultivierten Welt. Denn Lesen erweitert Horizonte. Es ist ein Lebensgefühl und nicht einfach ein Hobby. Beat Seemann, 19

24.01.2012 - 08:30 Uhr

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