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Die Stadt, die Bauprojekte und der Kleintierzüchterverein

Pure Bauspekulation

Die Stadt Tübingen, geplante Bauprojekte und der Kleintierzüchterverein Pfrondorf.

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„Höchst eigenartig“ und „welches Interesse steckt hinter dieser Sache“? Das waren unsere ersten Gedanken beim Lesen des Artikels von TAGBLATT-Redakteurin Christiane Hoyer über die Lärmbelästigung von Anwohnern durch die Hähne der Pfrondorfer Kleintierzüchter. Wir wohnen seit 18 Jahren in direkter Nachbarschaft des Kleintierzüchtervereins und können die berichteten Klagen keinesfalls bestätigen. Von einer übermäßigen Lärmbelästigung kann unseres Erachtens nicht die Rede sein, obwohl wir uns durchaus als lärmempfindlich bezeichnen würden.

Interessant ist viel mehr, weshalb ein offensichtlich höchst individuelles Problem einen solch en Aufmacher im TAGBLATT erhält und wieso die Stadt in Person von Bürgermeister Michael Lucke ein auffällig einseitiges Interesse an dieser Sache hat und darauf hinarbeitet, die Vereinstätigkeit zu unterbinden. Die Lösung liegt am ehesten in dem Satz „Angesichts eines geplanten Bauprojekts mit vier Wohnhäusern…“.

Es drängt sich dem unbefangenen Beobachter immer mehr der Eindruck auf, dass es bei diesen und anderen Vorgängen vor Ort letztlich um eine reine Bauspekulation geht – und die Stadt hier willig den Wegbereiter spielt. Wünschenswert wäre, in dieser Richtung intensiv zu recherchieren und zu prüfen, welcher Druck im Zusammenhang mit diesem Bauprojekt seit langem auf die Anwohner ausgeübt wird und welche Interessen die Stadt dabei verfolgt (. . .).

Gerhard und Carola Längle, Pfrondorf

03.02.2012 - 08:30 Uhr

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